Garagen sicher & günstig kaufen.

 

Garagen

Garage

Die Garagen

Sie sind Nebengebäude, die als Stellplätze für Ihre Autos, als Schuppen oder Keller genutzt werden. Viele Gebäude besitzen wenigstens eine bis zwei Garagen. Was früher die Aufgabe von Scheunen und Kellern war, übernimmt sie.

Garagen und Carports sind die Parkplätze Ihrer Wohnung. Sie sollten von der Straße aus über Ihre Zufahrten zum Grundstück leicht erreichbar sein. Die Einfahrten sollten genügend Platz bieten zum Parken Ihrer Fahrzeuge. So müssen Sie nicht jedes Mal in die Garage fahren. Ihrem Auto macht es wenig aus, auch einmal draußen zu stehen.

Um bei Starkregen keine überfluteten Garagen zu beklagen, ist es notwendig, sich vor dem Bau der Garagen über die Entwässerung Gedanken zu machen.

 

Mehrere Garagen werden, als Lagerhallen

errichtet und dienen als Lager-, Abstell- oder Heizungsräume. In ihnen Problemabfälle zu lagern, ist aber nicht ratsam. Bestellen Sie für diese lieber ein Schadstoffmobil Ihrer Kommune. Mülltonnen können Sie ohne Probleme aufnehmen, sofern die Lüftung ausrechend ist. Auch die Lagerung von Benzin oder Diesel sollte nicht die zugelassenen Mengen übersteigen. Alles, was auf dem Dachböden Platz fand, kann in ihnen gelagert werden. Informieren Sie sich über die Lagermöglichkeiten bitte auf den Seiten der einzelnen Fertiggaragen.

 

In den letzten Jahren nimmt die Zahl der Einbrüche

in Gärten und privaten Garagen zu. Gerade in den östlichsten Teilen Deutschlands ist dies ein echtes Problem. Leider können wir nicht verhindern, dass Häuser, Datschen oder auch Garagen aufgebrochen werden. Doch gibt es Möglichkeiten, den Dieben das Leben schwieriger zu gestalten. Sie sind lichtscheu und geräuschempfindlich. Ein Bewegungsmelder wirkt Wunder. Planen Sie Ihre Garage so, dass aus benachbarten Häusern die Einfahrt einsehbar ist. So sind Diebe immer der Gefahr ausgesetzt, von Anwohnern entdeckt zu werden. Auch Sicherheitstüren und Tore erschweren Einbrüche. Nur sind sie meist sehr teuer. Gerade wenn sie dann aufgebrochen wurden, übersteigen deren Reparaturkosten oft den Wert des Diebesgutes.

Die größte Gefahr für Ihre Garage geht jedoch von Bränden aus.

Diese werden in den meisten Fällen durch unsachgemäße Lagerung von Abfällen oder Benzin verursacht. Schnell stehen so Häuser und Garagen in Flammen. Hernach sind diese meist so instabil, dass sie abgerissen werden müssen. Auch Gegenstände zu ersetzen, die sich in den Garagen befunden haben, ist oft sehr mühevoll. Sie müssen Ihre Garage nicht wie Ihr Wohnhaus behandeln. Aber ab und zu Staub zu fegen und darauf zu achten, dass die Gefahrstoffe nicht überhandnehmen, bewahrt Sie vielleicht vor Schaden.

Garagengrößen

Wie groß Ihre Garage sein soll,

muss oder auch darf, hängt von mehreren Faktoren ab. Ein Auto benötigt mindestens eine Fläche von 2,5 m × 5,00 m. Alles, was unter diesen Abmessungen liegt, ist nur schwierig oder gar nicht benutzbar. Eine Garage, die auf 3,00 m × 6,00 m angelegt ist, reicht also für ein Auto und etwas Lagerfläche aus. Zum Aussteigen haben Sie dann noch etwa 80 cm. Je mehr Lagerfläche Sie wünschen, desto mehr Quadratmeter benötigen Sie.

Eine Doppelgarage

sollte auch mindesten 5,00 m × 5,00 m groß sein, sofern keine Mittelwand noch Platz wegnimmt. Hier empfehlen wir auch ein Mindestmaß von 6,00 m × 6,00 m.

Die Nachfrage an Lagerraum

auf Ihrem Grundstück wird mit der Zeit zunehmen. Um genug davon zu besitzen, ist es wichtig zu wissen, wie groß Ihr Grundstück ist und welche anderen Räume oder Gebäude Sie schon als Lager nutzen. Je 100 m² Grundstück benötigen Sie etwas mehr als 2 m². Dies kann natürlich nur ein Richtwert sein. Aber meist geht diese Rechnung auf.

Auf die Größe und Form der Garagen

wirken sich aber auch gesetzliche Einflüsse aus. So darf der frei verfügbare Platz eine bestimmte Quadratmeterzahl nicht überschreiten. Aber auch die Länge einer Grenzbebauung ist begrenzt. Für diese Begrenzung haben wir die Seite Baugenehmigung für Garagen für Sie erstellt.

Kommen wir nun zu den Rastermaßen der Garagen.

Viele Garagen können genau auf die benötigte Größe gebaut werden, ohne dass Ihnen als Kunden Kosten für Sonderanfertigungen entstehen. Dies kommt daher, dass die meisten Garagenhersteller auch eine Rasterkalkulation benutzen, um auf ihren Preis zu kommen. Von bis kostet also dasselbe.

 

 

Breite in m.

 

 

 

 

 

 

Tiefe in m

2,50

2,75

2,95

3,10

3,33

3,45

3,95

5,00

5,40

5,80

5,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5,24

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5,44

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5,86

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6,86

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7,93

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8,96

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Breiten und Längen sind unendlich kombinierbar. Die Höhe der Garagen ist ebenso frei wählbar. Einige gängige Höhen sind 2,23 m, 2,36 m, 2,50 m. Sehr interessant sind dann Höhen über 3,00 m. Bei diesen ist eine Baugenehmigung fast immer erforderlich.

 

 

 

Garagen-Preise

Metallgaragen

Preis für eine Garage der Fläche 3,00 × 6,00 m: 800,00 € inkl. Transport und MwSt.

Stahlgaragen SB – verputzt

Preis für eine Garage der Fläche 3,00 × 6,00 m: 2.250,00 € inkl. Transport und MwSt.

Stahlgaragen Profilwand - verputzt

Preis für eine Garage der Fläche 3,00 × 6,00 m: ab 2.950,00 € inkl. Transport, Montage und MwSt.

Stahlgaragen Glattwand - verputzt

Preis für eine Garage der Fläche 3,00 × 6,00 m: ab 3.400,00 € inkl. Transport, Montage und MwSt.

Betongarage

Preis für eine Garage der Fläche 3,00 × 6,00 m: ab 3.650,00 € inkl. Transport, Montage und MwSt.

Leichtbaugarage – verputzt

Preis für eine Garage der Fläche 3,00 × 6,00 m: ab 3.550,00 € inkl. Transport, Montage und MwSt.

Aufgrund der Vielzahl von Garagentypen bitten wir Sie, sich eine kurze Beratung gefallen zu lassen. Diese ist kostenlos und unverbindlich.

Für die Preise der Garagen gilt:

Günstig ist nicht immer schlechter, und teurer ist nicht immer besser. Es gibt in Deutschland ungefähr 30 Garagen-Anbieter. Sind Sie jetzt erstaunt? Es sieht doch eigentlich so aus, als ob es Hunderte gäbe.

Sie als Verbraucher haben bei uns die Möglichkeit,

zwischen fast allen Herstellern zu wählen. Jeder Anbieter hat seine Nische, in der er günstige, attraktive Preise anbietet. Auf die Preise haben nicht alleine die Herstellungskosten Einfluss, sondern auch Transportkosten und die Montage. Diese Kosten sind von Region zu Region unterschiedlich hoch.

Deshalb ist es auch immer nötig, ein Angebot zu erstellen.

Allgemeine Preislisten (Zu den Garagen Preislisten, hier klicken.)können nur einen Anhaltspunkt geben, sind aber zum Vergleichen nur durchschnittlich gut geeignet.

Einen weiteren Grund, auf eine Beratung zu bestehen, sehe ich in der Vielfalt der Produkte. Werbetexte beschreiben niemals die Garage wirklich. Datenblätter zu vergleichen, ist für einen (Nicht -)Kunden schon möglich. Doch wie wirkt sich der einzelne Unterschied auf die Produkte aus?

Ich kann Ihnen versprechen, dass Sie durch eine Beratung bei Omicroner immer gewinnen.

Ob am Telefon oder bei Ihnen zu Hause – wir kennen Preise und Qualitäten. Somit wird der Garagenkauf nicht zu einer Tombola, bei der Sie gewinnen, aber auch verlieren können.

Der Begriff „Garage“ oder „Garagen“

Begriff Garage oder garagen

Die Garage ist ein durch mindestens ein Garagentor verschließbares Gebäude. In Österreich, der Schweiz und einigen Teilen Süddeutschlands werden auch Reparaturwerkstätten als Garage bezeichnet. Das Wort „Garage“ leitet sich aus dem französischen Wort „gare“ ab, das „sicher verwahren“ bedeutet.

 

Eigenschaften einer Garage

Garagen-Eigenschaften

Sie dienen vornehmlich zum Unterstellen von Fahrzeugen und sollen vor Diebstahl, Vandalismus und Witterungseinflüssen schützen. Oft werden sie als Lager und Werkstatt genutzt, als Hobbyraum eignen sie sich auch.

 

Kosten der Garagen

Garage Kosten

Eine Garage mit den Abmessungen 3,00 × 6,00 m kostet je nach Variante zwischen 800,00 € und 30.000,00 €, abhängig von Material und Beschaffenheit. In den Preisen für Garagen sind in den meisten Fällen nur der Grundkörper und das Tor aufgelistet. Als weitere Kosten kommen das Fundament und gegebenenfalls die Baugenehmigung hinzu. Die Kosten für die einzelnen Garagenvarianten werden auf den dafür gefertigten Seiten unserer Website im Detail noch besprochen.

 

Voteile von Garagen

Vorteile Garagen

Sie können Diebstähle verhindern. Einige Versicherungen bieten einen preiswerteren Tarif an, sofern der Versicherte die Garage zweckbestimmt als solche nutzt. Als Lagerräume sind sie fast perfekt und bieten hier sowohl einen ausreichenden Schutz wie auch eine Möglichkeit, Werkzeug, Material, Gartenmöbeln und Pflanzen geordnet zu lagern.

 

Nachteile von Garagen

Nachteile der Garagen

Die meisten Garagen sind Kalthallen, werden also nicht beheizt. Ohne ausreichende Lüftung sammelt sich Kondenswasser in den Wänden und dadurch in der Raumluft an. Den neueren Autos macht dies nichts aus, jedoch können Werkzeuge rosten.

 

Dächer auf Garagen

Dächer Garagen

Wie bei allen Gebäuden können auch auf diese die unterschiedlichsten Dachformen aufgebracht werden. Vom Zeltdach bis hin zum Sattel-, Walm- oder Krüppelwalmdach. Die meisten Fertiggaragen werden jedoch mit einem Flachdach hergestellt. Dachbegrünungen werden oft genutzt, um die Dächer noch zu verschönern.

 

Material der Garagen

Material Garagen

Garagen können aus allen Materialien gebaut werden, die für außen geeignet sind. Die häufigsten Materialien sind Stahl, Beton und Ziegelsteine. Die Auswahl des Materials bestimmt gleichzeitig, in welche Kategorie die zu bauende Garage eingeordnet wird. Alle Materialien haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Genauere Angaben finden Sie auf den einzelnen Seiten.

 

Varianten von Garagen

Varianten Garagen

• Betongaragen: Hier gibt der Baustoff den Namen.

• Stahlgaragen: Hier gibt der Baustoff den Namen .

• Aluminiumgaragen: Hier gibt der Baustoff den Namen.

• Gemauerte Garagen: Sie können aus den meisten handelsüblichen Bausteinen gebaut werden.

• Einzelgaragen: sind für ein Fahrzeug geeignet. Das Standardmaß hierfür ist 3 × 6 m, die Garage kann aber durchaus wesentlich größer sein.

• Doppelgaragen: geeignet für 2 Fahrzeuge. Das Standardmaß hierfür ist 6 × 6 m, die Garage ist mit einem oder zwei Toren ausgestattet.

• Echte Doppelgarage: eine Doppelgarage mit nur einem großem Tor

• Duplexgarage oder Doppelstockgarage: Hier werden 2 oder mehr Fahrzeuge übereinander auf einer kleinen Grundfläche geparkt.

• Großraumgaragen: geeignet für Lkw oder Wohnmobil

• Holzgaragen: bestehen hauptsächlich aus Holz

• Reihengaragen: gemauerte oder Fertiggaragen, die in beliebiger Breite aneinandergereiht sind und sich jeweils mindestens eine Zwischenwand teilen

• Metallgaragen: Oberbegriff für alle Garagen, die aus metallischem Material bestehen

• Fertiggaragen: meist industriell gefertigte Garagentypen mit festen Abmessungen. Mittlerweile ist es jedoch bei den meisten möglich, auch auf Maß anfertigen zu lassen, ohne dass Zusatzkosten entstehen.

• Fertigteilgaragen: Garagen, die aus einzelnen Modulen zusammensetzt werden können – das bekannteste Beispiel ist die Stahlgarage.

• Erddruckgarage: eine Garage, die mindestens von einer Seite angeschüttet ist und somit den daraus entstehenden Druck aushalten muss

• Unterflurgarage: eine Garage, die vollständig ins Erdreich eingebaut wird • Tiefgarage: unterirdische Garage mit mehreren Stellplätzen

• Kleingaragen : bis 100,00 m² Grundfläche

• Mittelgaragen: von 100,00 m² bis 1 000,00 m² Grundfläche

• Großgaragen: über 1 000,00 m² Grundfläche

 

Tore in Garagen

Sektionaltor

• Flügeltor: bestehend aus Flügeln, die seitlich aufgehen

• Rolltor: ein Tor, das unter der Decke zusammengerollt wird

• Schiebetor: Es wird seitlich in eine Wand ge- oder an einer Wand vorbeigeschoben • Schwingtor: Dieses wird beim Öffnen unter die Decke geschwenkt und besteht aus einem starrem Flügel.

• Sektionaltor: ein Tor, das aus mehreren Sektionen bestehet, die mit Gelenken verbunden sind. Es lässt sich somit komplett senkrecht nach oben schieben.

 

Baurecht der Garagen

Baurecht Garagen

Geregelt ist das Baurecht von Garagen in der Garagenverordnung des Bundes (MGarVO). Diese dient als Muster für die Garagenverordnung der einzelnen Bundesländer. Fertiggaragen sind in der Regel baugenehmigungsfrei, jedoch gibt es Ausnahmen.

Geschichte der Garage

Geschichte garagen

Die erste Garage wurde 1910 von Carl Benz in Ladenburg gebaut. Mit der Entwicklung der Automobile wurden auch mehr und mehr Garagen benötigt. Die erste Stahlgarage wurde von der Firma Overmann 1930 hergestellt, die erste Betongarage 1961 von der Firma Zapf.

 

Garagen News

Der rechtsprechungsresistent Amtsrichter 8. September 2014

;Das Bundesverfassungsgericht hat ein Urteil des Amtsgerichts Euskirchen1 unter anderem wegen Verstoßes gegen das Willkürverbot aufgehoben und das Verfahren zur erneuten Entscheidung zurückverwiesen. Der zuständige Richter beim Amtsgericht Euskirchen hatte einschlägige Rechtsprechung mit der Begründung nicht berücksichtigt, diese sei ihm erst nach der mündlichen Verhandlung bekannt geworden. Zudem hatte es Sachvortrag und eine Zuständigkeitsrüge der Beschwerdeführerin übergangen.

] Die Beschwerdeführerin und Beklagte des Ausgangsverfahrens und die Klägerin sind zwei von drei Parteien einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Jeder Wohnung ist eine Garage zugeordnet. Die Beschwerdeführerin besprühte im Rahmen von Streitigkeiten zwischen den Parteien ein Garagendachverblendungsstück, das sich sowohl über ihre eigene als auch über die Garagenzelle der Klägerin wölbt, mit Schriftzeichen in schwarzer Farbe. Gegenstand des Ausgangsverfahrens war eine Schadensersatzklage der Klägerin gegen die Beschwerdeführerin, mit der diese Kosten in Höhe von 464,10 € für Malerarbeiten zur Beseitigung dieser Farbauftragungen beanspruchte. Die Beschwerdeführerin beantragte die Abweisung der Klage als unzulässig und unbegründet und stellte einen Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe. Es werde die Aktivlegitimation der Klägerin bestritten, da Außenwände und Dach der Garage zwingend Gemeinschaftseigentum seien. Vorsorglich werde die Höhe des Kostenvoranschlags bestritten. Zudem sei die WEG-Abteilung des Amtsgerichts zuständig. Das Amtsgericht Euskirchen verurteilte die Beschwerdeführerin nach mündlicher Verhandlung zur Zahlung des eingeklagten Betrages1. Die Klägerin habe ihre Aktivlegitimation nachgewiesen. Das betreffende Garagendachverblendungsstück stehe nach Auffassung des Gerichts im Sondereigentum der Klägerin. Der Klägerin sei ein materieller Schaden entstanden, für welchen die Beschwerdeführerin Schadensersatz zu leisten habe. Die Höhe des Kostenvoranschlags sei unstreitig. Soweit die Beschwerdeführerin die Unzuständigkeit der Zivilabteilung rüge, sei festzustellen, dass erst im Anschluss an die mündliche Verhandlung Entscheidungen bekannt geworden seien, wonach die tragenden Teile eines auf dem gemeinschaftlichen Grundstück errichteten Garagengebäudes zum gemeinschaftlichen Eigentum gehörten, auch wenn die Garagen dem Sondereigentum nur eines Wohneigentümers zugeordnet seien. Der streitgegenständliche Sturz stelle einen Teil der Dachkonstruktion der Garage dar. Da zu diesem Zeitpunkt aber bereits streitig verhandelt worden sei, sei eine Abgabe an die nach dem Geschäftsverteilungsplan zuständige WEG-Abteilung nicht mehr möglich gewesen.

Unter Hinweis auf dieses Urteil lehnte das Amtsgericht Euskirchen eine Woche nach Verkündung des Urteils auch den Antrag der Beschwerdeführerin auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe ab2. Mit einer Gehörsrüge machte die Beschwerdeführerin sodann beim Amtsgericht Euskrichen geltend, das Gericht habe ihren Schriftsatz nicht berücksichtigt. In diesem habe sie weitere Ausführungen zur Höhe des Kostenvoranschlags gemacht und Beweis angeboten. Außerdem sei ihr Vortrag, dass es sich um Gemeinschaftseigentum handele und die Klägerin nicht durch Beschluss der Gemeinschaft zur Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs legitimiert worden sei, übergangen worden. Sie habe wiederholt darauf hingewiesen, dass richtigerweise die WEG-Abteilung zuständig sei. Das Amtsgericht wies die Gehörsrüge zurück zurück. Soweit die Beklagte schriftsätzlich nach der mündlichen Verhandlung Einwendungen gegen die Schadenshöhe erhoben habe, sei festzustellen, dass dieses Vorbringen verspätet sei3. Die Verfassungsbeschwerde Mit ihrer Verfassungsbeschwerde rügt die Beschwerdeführerin die Verletzung ihrer Grundrechte aus Art. 103 Abs. 1, Art. 101 Abs. 1 Satz 2, Art.19 Abs. 4 und Art. 3 Abs. 1 GG in seiner Ausprägung als Willkürverbot. Das Bundesverfassungsgericht nahm die Verfassungsbeschwerde zur Entscheidung an, stellte fest, dass das Urteil des Amtsgerichts Euskirchen die Beschwerdeführerin in ihrem Grundrecht aus Artikel 3 Absatz 1 GG und in ihren grundrechtsgleichen Rechten aus Artikel 101 Absatz 1 Satz 2 und Artikel 103 Absatz 1 GG verletzt, hob das Urteil gemäß § 93c Abs. 2 in Verbindung mit § 95 Abs. 2 BVerfGG auf und verwies die Sache zurück an das Amtsgericht Euskirchen. zurückverwiesen. Allgemeiner Gleichheitsgrundsatz und das Willkürverbot Das angegriffene Urteil verstößt gegen Art. 3 Abs. 1 GG in seiner Ausprägung als Willkürverbot

Eine Verletzung des Willkürverbots liegt vor, wenn die Rechtsanwendung oder das Verfahren unter keinem denkbaren Aspekt mehr rechtlich vertretbar sind und sich daher der Schluss aufdrängt, dass die Entscheidung auf sachfremden und damit willkürlichen Erwägungen beruht4. Dies ist der Fall, wenn die Entscheidung auf schweren Rechtsanwendungsfehlern wie der Nichtberücksichtigung einer offensichtlich einschlägigen Norm oder der krassen Missdeutung einer Norm beruht5. Dies ist vorliegend der Fall. Das Gericht hat bei der Feststellung der Aktivlegitimation der Klägerin § 5 Abs. 2 WEG als offensichtlich einschlägige Norm nicht berücksichtigt. Diese Vorschrift regelt, dass tragende Teile eines Gebäudes nicht Gegenstand von Sondereigentum sein können. Darunter fällt auch die Dachkonstruktion einer Garage, die im Sondereigentum steht6. Der Schadensersatzanspruch hätte deshalb nur von der Wohnungseigentümergemeinschaft geltend gemacht werden können. Dass es sich bei dem streitgegenständlichen Dachverblendungsstück um Gemeinschaftseigentum handelt und deshalb die WEG-Abteilung des Amtsgerichts zuständig gewesen wäre, stellt das Amtsgericht auch später in der angegriffenen Entscheidung fest. Ein sachlicher Grund, dennoch die Aktivlegitimation der Klägerin zu bejahen, ist nicht ersichtlich. Die hierfür gegebene Begründung des Amtsgerichts, dass es die Zuständigkeit der WEG-Abteilung erst nach der mündlichen Verhandlung erkannte und bis dahin in Unkenntnis der einschlägigen Rechtsprechung war, ist nicht nachvollziehbar. Die zu späte Verschaffung der erforderlichen Rechtskenntnisse berechtigt ein Gericht nicht, sehenden Auges falsche Entscheidungen zu treffen. Recht auf den gesetzlichen Richter. Zudem liegt ein offensichtlicher Verstoß gegen das Recht auf den gesetzlichen Richter (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG vor), da keine Abgabe an die nach Geschäftsverteilungsplan zuständige WEG-Abteilung des Amtsgerichts erfolgte. Anspruch auf rechtliches Gehör.

Das Urteil verstößt gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG), da das Amtsgericht den Vortrag der Beschwerdeführerin, mit dem diese die Kostenhöhe bestritt, offensichtlich nicht zur Kenntnis nahm und bei seiner Entscheidung nicht berücksichtigte. Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 28. Juli 2014 – 1 BvR 1925 – /13AG Euskirchen, Urteil vom 19.03.2013 – 17 C 160/12↩↩AG Euskirchen, Beschluss vom 27.03.2013 – 17 C 160/12↩AG Euskirchen, Beschluss vom 28.05.2013 – 17 C 160/12↩vgl. BVerfGE 80, 48, 51; 83, 82, 84; 86, 59, 63↩vgl. BVerfGE 87, 273, 279↩vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 05.11.2003 – I-3 Wx 235/03 + 240/03, DNotZ 2004, S. 630; Heinemann, in: Ring/Grziwotz/Keukenschrijver, BGB Sachenrecht, 3. Aufl.2013, § 5 WEG Rn. 9↩ -

Quelle:http://www.rechtslupe.de/zivilrecht/der-rechtsprechungsresistent-amtsrichter-381609#sthash.GoCgzeQG.dpuf

Garagenhersteller ZAPF ausgezeichnet

Ovale Garagen, eine Anti-Schmutz-Fassade oder ein Haus für Singles: Der Bayreuther Garagenhersteller ZAPF ist besonders innovativ. Dafür hat er nun das Siegel "Innovativ durch Forschung" erhalten.

Stand: 04.09.2014

Ovales Garagenmodell des Unternehmens Zapf aus Bayreuth | Bild: picture-alliance/dpa

Das Siegel wurde vom Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft verliehen. Laut Stifterverband, der zu den großen privaten Wissenschaftsförderern in Deutschland zählt, gehört die ZAPF GmbH zu den wenigen Unternehmen in Deutschland, die ein besonderes Engagement für Forschung und Entwicklung zeigen. Von den rund 3,5 Millionen Unternehmen in Deutschland forschen nur weniger als ein Prozent.

Spitze in Sachen Fertiggarage

Garage des Unternehmens Zapf aus Bayreuth | Bild: Zapf GmbH

Die ZAPF GmbH, die nach eigenen Angaben Deutschlands meistverkaufte Betonfertiggarage liefert, beschäftigt mehrere Mitarbeiter, die ausschließlich an neuen oder verbesserten Produkten, Verfahren und Dienstleistungen arbeiten. Im vergangenen Jahr stellte ZAPF dafür einen Etat von rund 750.000 Euro bereit.

"Wir freuen uns natürlich über die Auszeichnung, denn ZAPF war schon immer ein Unternehmen, in dem Forschung und Entwicklung einen hohen Stellenwert hatten."

Katrin Grunert-Jäger, ZAPF-Geschäftsführerin

Besondere Beispiele für Forschung und Entwicklung bei ZAPF sind die Konzeption eines ovalen Garagenmodells, das für seine außergewöhnliche Optik den iF Design Award erhielt, sowie die Entwicklung einer Anti-Schmutz-Fassade, für die neueste Erkenntnisse der Bionik herangezogen wurden.

Ein Haus für Singles

Auch im Geschäftsbereich ZAPF Bau zeige sich die Innovationskraft des Unternehmens.

"Wir erobern hier gerade mit einem ganz neuen Hauskonzept den Markt, das auf die Bedürfnisse nur einer Person zugeschnitten ist, und damit der immer größeren Zahl von Singlehaushalten Rechnung trägt."

Katrin Grunert-Jäger, ZAPF-Geschäftsführerin

Quelle:www.br.de

Siegel für zwei Jahre

Die ZAPF GmbH sowie andere ausgezeichnete Firmen dürfen sich mit dem Siegel nun für zwei Jahre schmücken, dann müssen sie erneut Auskunft über ihre Forschungs-und Entwicklungstätigkeiten geben.

Die Zapf GmbH

Die ZAPF GmbH hat ihren Hauptsitz im oberfränkischen Bayreuth. Das Unternehmen kann auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken. Die Firma stellt Betonfertiggaragen her und baut sowie vertreibt Reihen- und Doppelhäuser.

CDU Dellwig: Stadt hat Maxi-Garagen genehmigt
29.08.2014 | 00:22 Uhr2014-08-29T00:22:38+02:00

CDU Dellwig: Stadt hat Maxi-Garagen genehmigt

Dellwig.
Der Bauantrag zur Errichtung von 145 Maxi-Garagen auf dem ehemaligen Tanklager an der Haus-Horl-Straße in Dellwig ist von der Stadtverwaltung und der Bezirksregierung genehmigt. Das gibt Klaus-Dieter Pfahl (CDU), der 1. Stellverttretender Bürgermeister und Vorsitzende der Bezirksvertretung Dellwig, bekannt. Am 9. September werde der Antrag nun dem Gremium zur Beratung

Mitglieder des Dellwiger CDU-Vorstandes hatten sich jetzt mit Investor Eckhard Vornbrock vor dem Gelände getroffen. Dieses habe der Dorstener über den Immobilienmakler Neumann-Gladtfeld erworben und werde dort Investitionen in siebenstelliger Höhe realisieren. Klaus-Dieter Pfahl: „Es besteht eine Rücktrittsklausel, falls der Bauantrag nicht genehmigt wird.“Um sich ein genaues Bild von der Investition zu machen, besucht die CDU Dellwig eine bestehende Garagenanlage in Dinslaken.Zielgruppe der Garagen sind laut Investor Kleinsthandwerker, die dort ihre Fahrzeuge und Maschinen abstellen. „Schrauber“ gehörten dagegen nicht zur Zielgruppe.

  • Quelle : httphttp://www.derwesten.de